Kursbeschreibung

Robert Kneschke
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Zur Genehmigung der finanziellen Unterstützung wurde die Zentrale Prüfstelle Prävention eingerichtet, die als Gemeinschaftseinrichtung gesetzlicher Krankenkassen in Deutschland das Ziel verfolgt, Präventionskurse gemäß § 20 Abs. 4 Nr. 1 SGB V nach einheitlichen Kriterien zu prüfen.

 

 

Folgende gesetzliche Krankenkassen in Deutschland gehören der „Kooperationsgemeinschaft zur Zertifizierung von Präventionskursen – § 20 SGB V“ an:

  • alle Ersatzkassen, vertreten durch den Verband der Ersatzkassen (vdek)
  • alle Betriebskrankenkassen überwiegend vertreten durch den BKK Dachverband

Die Zentrale Prüfstelle Prävention prüft Präventionsangebote (Kurse und Konzepte) auf Basis des Kapitels 5 aus dem Leitfaden Prävention „Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung der §§ 20, 20a und 20b SGB V“. Geprüft werden Angebote aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum. Der Leitfaden Prävention wird durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen in Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände auf Bundesebene erstellt und fortgeschrieben. Die Zentrale Prüfstelle Prävention wendet die definierten Prüfkriterien lediglich an, legt aber eigenständig keine Kriterien fest. Neue Prüfkriterien leiten sich stets aus dem Leitfaden Prävention ab, werden durch die Kooperationsgemeinschaft für die Umsetzung beschlossen und in der Prüfstelle ab definierten Stichtagen angewendet.

Unsere Gesundheitskurse sind alle durch die Zentrale Prüfstelle Prävention zertifiziert und gelistet.

Nordic Walking

Wie der Name Nordic Walking schon vermuten lässt, stammt die Sportart aus Skandinavien. Langläufer, Biathleten und nordische Kombinierer hielten sich damit im Sommer fit. Von dort schwappte die Trainingsmethode ins heimische Deutschland. Mit Erfolg. Nordic Walking definiert man als Gehen mit speziell entworfenen Stöcken. Der Einsatz von Stöcken macht aus Walking ein Training, bei dem zusätzlich die Muskulatur des Oberkörpers beansprucht wird. Nordic Walking ist für ambitionierte Sportler ebenso geeignet wie für untrainierte Menschen.

Relax- Entspannung

Stress, psychische Belastung, Sorgen und Angst führen, oft ohne dass wir es merken, zu einer erhöhten Anspannung einzelner oder sogar aller Muskeln im Körper. Dies hat biologisch den Sinn, auf eine Aktion oder Handlung vorzubereiten und ist somit kurzfristig kein Problem. Halten jedoch solche Zustände längere Zeit an oder kehren sie immer wieder – wie das bei Stress und Sorgen häufig der Fall ist – können sie Erschöpfungszustände und Schmerz hervorrufen. Wer kennt das nicht: den verspannten Nacken oder den schmerzhaften Rücken nach einem harten Tag, Kopfschmerzen nach großer Konzentration, etc. Entspannungsreaktionen sind somit wichtig für die Erholung unseres Organismus.

Das Ziel der meisten Entspannungstechniken ist es somit, bei Bedarf – also willkürlich und relativ schnell – eine Entspannungsreaktion herbeiführen zu können. Die Methode der Progressiven Muskelrelaxation wurde in den zwanziger Jahren vom amerikanischen Arzt Edmund Jacobsen entwickelt. Der Ansatzpunkt dieses Entspannungsverfahrens beruht auf der Wechselwirkung zwischen muskulärer und psychischer Anspannung. Anders ausgedrückt: die Lockerung der Muskulatur, die im Entspannungstraining hervorgerufen wird, führt im seelischen Erleben zu einem Ruhegefühl. Dieses vertiefte Ruhegefühl bewirkt wiederum eine zunehmende Muskelentspannung – wodurch ein positiver Kreislauf entsteht.

Wer längere Zeit regelmäßig PMR übt, entwickelt zunehmend Ruhe, Gelassenheit und gewinnt an Konzentration. In der Forschung hat sich gezeigt, dass die Progressive Muskelrelaxation

  • körperliche Unruhe, Nervosität und Angst reduziert
  • eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem (z.B. Bluthochdruck) hat
  • einen günstigen Einfluss auf das Immunsystem hat
  • sich günstig auf den Schlaf auswirkt
  • bei Schmerzzuständen jeder Art hilfreich ist
  • eine bessere Bewältigung von Problem- und Stresssituationen ermöglicht

Wirbelsäulengymnastik

In diesem Kurs werden gezielt Übungen absolviert, die Ihren Rücken stärken. Ziel ist es, Ihre wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur zu mobilisieren und zu kräftigen. Zudem werden durch das regelmäßige Training muskuläre Dysbalancen in Ihrem Rücken ausgeglichen. Damit Sie sich gesund und rundum wohlfühlen.

Der Kurs soll primärpräventiv Rückenschmerzen vorbeugen und vermeiden, sowie dafür sorgen das Rückenschmerzen nicht erneut auftreten. Neben der Rückenmuskulatur werden auch die Bauchmuskeln gekräftigt, dies dient einer größeren Stabilität im gesamten Rumpfbereich. Des Weiteren sorgen Inhalte aus dem Beweglichkeitstraining für eine verbesserte Flexibilität.

Aquafitness

Aquafitness ist Training im brusttiefen und hüfttiefen Wasser vorwiegend in vertikaler Position. Es ist ein dynamisches Konditionstraining für alle Alters- und Leistungsgruppen. Dabei werden vor allem die motorischen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit geschult.

Der Wasserwiderstand, gegen den man in den Übungen antreten, -joggen und –springen muss ist 900mal größer als in der Luft. Zur Intensivierung der Muskelanspannung können Widerstandsverstärker (Poolnudel, Schwimmbretter und ähnliches) verwendet werden.

Alle Einheiten der Aquagymnastik beinhalten die Methoden der Wiederholung und Koordination zum besseren Erlernen und Beibehalten der geübten Bewegungsformen. Das Ausdauertraining dient der Herz-Kreislaufanregung um eventuellen Folgeerkrankungen entgegen zu wirken, die Mobilisierung aller Gelenke sowie auch der Wirbelsäule um dem Verletzungsrisiko entgegen zu wirken, die Stabilisierung des Körpers und die Kräftigung aller Muskeln und Muskelgruppen, um einer ungünstigen Körperhaltung und somit auch Folgeerkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat vorzubeugen.